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03. Jul 2026
Peter Bruderer
Caring Communities
Die Idee Essen am Gleis
Gemeinsam gegen Food Waste

Mit viel Leidenschaft und Handwerk werden unsere Lebensmittel in der Schweiz angebaut, produziert, verpackt und ausgeliefert. Dahinter stecken viele detaillierte Prozesse, vom Anbau bis zur Ernte, der Selektion, Verpackung und zuletzt dem Verkauf im Supermarkt oder beim Bauern.


Dem Endverbraucher wird die maximale Auswahl an frischem Obst, Gemüse, Backwaren und Milchprodukten geboten. Was passiert aber mit den Lebensmitteln, die bis zum Ablaufdatum nicht verkauft werden? Diese Nahrungsmittel landen im Müll.

Das ist nicht nur eine traurige Wahrheit, sondern löst auch moralische Fragen aus, ganz abgesehen vom ökologischen Aspekt.

Um diese Essensverschwendung zu vermeiden, gründeten ein Organisations-Komitee aus acht Initianten und Initiantinnen das Projekt „Essen am Gleis“. Sie engagieren sich gegen das sogenanntes „Food-Waste“. Seit August 2022 retten sie Lebensmittel vor dem Abfalleimer und verteilen diese.

Die Abgabe findet im GleisK (Untergeschoss) jeden Freitagvormittag von 9 bis 10 Uhr statt. Die Nachfrage seitens der Abnehmer ist beachtlich, noch vor dem Einlass warten viele mit vorbereiteten Tupperwaren und mitgebrachten Taschen am GleisK im Untergeschoss.

Dieses Projekt zeigt nicht nur positive Impulse bei ansässigen Firmen, Bäckereien und Grosszulieferern, die sich proaktiv melden, wenn sie Lebensmittel übrighaben, sondern löst auch bei privaten Haushalten eine Verantwortung gegenüber Lebensmitteln und den richtigen Umgang damit aus. Auch das Pflichtbewusstsein, keine zusätzlichen Verpackungen und Tüten zu verwenden und seine mitgebrachten Behälter und Taschen zu nutzen, geht mit dem Projekt ganz natürlich einher.

Freiwilligen Helfer:innen verteilen aber nicht nur vor Ort die Lebensmittel, sondern holen die Lebensmittel ab und transportieren diese bis zur Ausgabe. „Das Sinnvollste und Schönste an diesem Projekt ist nicht nur die Rettung der Lebensmittel, sondern die strahlenden Gesichter und die ehrliche Dankbarkeit, die einem entgegengebracht wird“, berichten die Helfer:innen. Es ist also eine «win win» Situation für Hersteller, Helfer und Abnehmer.

Das Projekt wurde überaus zustimmend angenommen und ist auf freiwillige Helfer:innen angewiesen.

Wer helfen möchte, kann sich gerne beim Dela Fuchs melden

Helfen auch Sie mit, Lebensmittel vor dem Abfallkübel zu retten.

Alle sind herzlich Willkommen.